Vom Weglaufen und Einholen …

11. November 2009 at 12:43 (Gedanken, Leben)


Dass die Vergangenheit manchmal ein Riesen-Arschloch ist, brauche ich euch wahrscheinlich nicht zu erzählen.
Mich hat sie am Sonntag wieder einmal eingeholt, als ich nach fünf wundervollen Tagen wieder nach Hause kam und in den Briefkasten schaute. Dabei habe ich mir wirklich Mühe gegeben mit dem Weglaufen. Unterbewusst war mir aber immer klar, dass es auf Dauer nicht gut gehen würde. Wieso muss ich immer Recht behalten?

Warum hören wir nicht auf unsere Intuition, auf das Bauchgefühl? Was bringt uns nur dazu, immer wieder so blöd zu sein und zu glauben, wir könnten die Vergangenheit hinter uns lassen und dass es schon irgendwie gehen wird?
Klar, irgendwie geht es immer weiter, aber letztendlich verliert man sich doch im Strudel. Und dann? Wer hilft? Keiner. Du bist auf dich allein gestellt und kannst zusehen, wie du aus der Scheiße wieder raus kommst.

Da kommen harte Zeiten auf mich zu, mit jeder Menge Ungewissheit und Zweifeln. Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn einfach mal ein Jahr lang alles so laufen würde, dass ich am Jahresende sagen kann „Japp, war ein geiles Jahr, das nächste bitte auch so!“ Stattdessen sitze ich jetzt hier und frage mich, wie es soweit kommen konnte. Was mich nächstes Jahr erwartet. Und was danach noch alles kommen wird. Ist eigentlich auch irgendwann mal Schluss?

Was bleibt, sind die Hoffnung und der Kampfwille. Bisher habe ich auch alle Schwierigkeiten, die mir das Leben in den Weg geworfen hat, gemeistert. Und auch dieses Mal wird es nicht anders sein. Schwache Momente sind okay, nur aufstehen muss man wieder. Auch allein, wenn es sein muss.
In diesem Sinne: StandUp-Comedy Of Life ~.~

Ausstehende Postings von Konzerten, Buchmessen und so ein paar anderen Dingen liefer ich nach. Irgendwann. Vielleicht.
Ich weiß, dass manche darauf warten, aber ich muss echt mal lernen und anfangen, Prioritäten zu setzen. Habt also – bitte – etwas Geduld.

1 Kommentar

  1. Dreadnoughts said,

    Nichts ist sinnlos, weder im Damals – noch im Heute.
    Nichts ist wirklich vergangen, wenn man nur nach vorne schaut – und dabei die Schritte im Rücken überhört.
    Nichts wird so sein, wie es mal war – aber nichts tun bewegt die geistigen Beine auch nicht nach vorne.

    Nichts und Niemand … ist wirklich alleine.

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