Erfüllung eines Jugendtraums

16. Mai 2011 at 10:12 (Empfehlungen, Konzerte & Co., Leben) ()


Alle Welt hat schon davon gehört und endlich berichte auch ich darüber: Take That sind wieder vereint und gehen gemeinsam auf große Reunion-Tour. Aus gutem Grund findet sich diese grandiose Nachricht ab sofort auch im Tagebuch der Schattenkämpferin: Seit meiner Jugend bin ich großer Fan dieser Band, habe mich immer gegen den typischen BSB-Wahn aufgelehnt und war außer mir vor Freude, als es hieß, es gäbe ein neues Album von allen fünf Jungs und eine dazugehörige Tour, die sie auch nach Deutschland (und nach Hamburg) führen würde.

Gestern Abend war es dann soweit: Mit Unterstützung eines Freundes ergatterte ich endlich eine Karte für das Hamburg-Konzert am 22.07. diesen Jahres. Zwar nur ein Sitzplatz relativ weit hinten, aber ich gehe hin und werde die Band meiner Jugendtage endlich live erleben. Dass es für mich knapp anderthalb Wochen später zum weltweit größen Metal-Festival geht und sich das musikalisch gesehen ziemlich beißt, ist mir dabei sowas von egal, denn vor ihrer Auflösung war ich schlichtweg zu jung für Konzertbesuche. Insgeheim habe ich immer gehofft, diese Chance doch noch irgendwann zu bekommen, und nein, ein Konzert von Robbie Williams alleine kam für mich nicht in Frage, denn ich wollte alle Jungs sehen. Meine nahezu unsterbliche Verliebtheit in Mark Owen war Grund genug *lach*

Gerade habe ich mir das Online-Ticket ausgedruckt, das mich nun aus meinem Pultordner auf dem Schreibtisch anlächelt. Ich freue mich wie ein kleines Kind darüber und auf das Konzert und bin schon gespannt auf die zahlreichen Kommentare dazu, dass ich auf ein Pop-Konzert gehe :D

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7 Kommentare

  1. evi said,

    Ich war ja nie ein Fan von Take That. Und zwar weil ich damals schlichtweg schon zu alt war, um mich für Boygroups begeistern zu können. Aber irgendwann hab ich Robbie Willams entdeckt und da isses mit mir durchgegangen, obwohl ich schon über 30 war *hüstel* hab ich mich plötzlich wie ein Teenager gefühlt (und auch teilweise so benommen *peinlich*). Vor Jahren war ich auf seinem Konzert in Wien, und obwohl ich NICHT gekreischt habe, hatte ich am nächsten Tag trotzdem keine Stimme, vom mitsingen, denn natürlich konnte ich alle Texte auswendig. *kicher*
    Und das Konzert war ein Traum!! *seufz*

    Ich wünsch dir gaaaanz viel Spaß beim Konzert!!
    LG, Evi

  2. David von Schewski said,

    Och, so schlimm finde ich das gar nicht. Ich selbst bin eher im Indie-Bereich zu Hause, im PostPunk. Aber es gibt halt so „Acts“, da ist man gerne mal „anders“. Ich selbst bin als Kind der 90er unterm Strich ja auch mit den Boybands aufgewachsen und auch wenn ich da zwangsläufig nicht so die Verbindung zu hatte wie Mädchen in meinem Alter, so mochte ich schon sehr früh mehrstimmigen Gesang und da waren damals Boybands quasi das Beste, was man so als kleiner Mainstream-Jugendlicher aufgetischt bekam. Deswegen kann ich bis heute auch viele der Lieder noch auswendig, von Worlds Apart, Caught In The Act, New Kids On The Block und und und…;-)
    Also, lass es raus.

    P.S.: All I do each night is pray – and hopin‘ that I’ll be a part of you again someday, all do each night is think, of all the times you closed the door to keep your love within

    Mist, es klappt noch immer;-)))

  3. Miss Ann Thropy said,

    Popkonzerte sind toll. Gut, ich hab‘ bis jetzt noch nicht so viele besucht, da ich meist doch auf Rockkonzerten anzutreffen bin, aber rein von dem, was ich aus dem TV kenne, haben Popkonzerte meist die beste Show.

    Ich konnte mich damals, als ich klein war, sehr für die Kelly Family erwärmen. ;) Ich erwisch‘ mich heute auch immer noch laut mitgrölend, wenn ich irgendwelches Zeug aus den 90ern höre, selbst bei Sachen jenseits von Gut & Böse, wie.. Dune. Irgendwie hat es auch was wunderbar sentimentales.

    & seien wir ehrlich – Musikvielfalt, sei es nun Pop & Metal oder.. Klassik & Hip Hop finde ich wesentlich spannender an Menschen, als wenn man nur darauf versteift ist, eine Musikrichtung zu hören & alles, was anders klingt & abweicht, zu bebashen.

    Somit – Viel Spaß bei Take That :)

  4. Schattenkämpferin said,

    Ich bin, ehrlich gesagt, doch sehr erstaunt, hier eher positive Meldungen zu vernehmen. Aber meine typischen Pappenheimer haben sich auch noch nicht zu Wort gemeldet, also warten wir mal ab ^^ vielleicht kommt da ja auch noch was.

    Kelly Family. Hm. Meine Cousine und ich haben uns regelmäßig Diskussionen geliefert, welche Band besser ist. Sie hat mich letztendlich immer mit dem Argument „geschlagen“, dass die Kellys mehr Balladen haben als Take That, und ich warf ihr im Gegenzug immer an den Kopf, dass man dafür zu Take That besser tanzen konnte *lach* Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich immer gegen die Kellys gesträubt habe, obwohl ich einige ihrer Lieder wirklich mochte.

    Mich findet man eigentlich hauptsächlich auch eher auf rockigen Konzerten. Wacken steht in diesem Jahr zum vierten Mal auf der Liste und gerade gestern war ich auf einem Horrorpunk-Konzert. Allerdings bin ich auch regelmäßig bei David Garrett, der mich mit seiner Musik einfach verzaubert, also kann ich auch Klassischem durchaus was abgewinnen. Im Grunde gibt es in jedem Genre großartige Musiker, die ich gern höre. Einzig Schlager und alles, was in diese Richtung tendiert, schreckt mich ab. Apres Ski und sowas kann mir gern gestohlen bleiben – auch im betrunkenen Zustand :D

  5. Pappenheimer 1 said,

    TakeThat ist immer noch um Welten besser als dieses „Ballermann für Metal-Freaks“ (SPON) …. viel Spaß ;-D

  6. David von Schewski said,

    So, jetzt kriegste die Antwort, die du erwartet hast: Take That, ja. Kelly Family, von mir aus. Aber David Garrett? Dieser Stehgeiger für Arme? Da kann man sich ja den Rieu besser antun!!

    So besser?;-)

    Neinnein, habe erst jünst einen Bericht über Garrett gesehen, wo nochmal explizit darauf hingewiesen wurde, wie er schon als kleiner Wunderjungen Unglaubliches vollbrachte. Was mir halt so gar nicht behagt ist die „Verpoppisierung“ von klassischer Musik, darum ist der Typ ein rötliches Tuch für mich.

  7. Schattenkämpferin said,

    Nun ja, er verpopposiert ja nicht nur Klassik, sondern verklassipoppisiert auch Metal- und Rocksongs. Und er ist wirklich begnadet mit seiner Stradivari, ich schmelze ungelogen bei jedem Konzert aufs Neue. Ich finde allerdings auch, dass er durch seinen Stilmix die Klassik wieder an junge Menschen bringt – ich kann mit klassischer Klassik nämlich eigentlich nicht viel anfangen, und in meinem Bekanntenkreis fangen jetzt die Kids auch mit Violine-Spielen an ;)

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