Frühlingsgefühle

8. März 2011 at 09:06 (Empfehlungen, Gedanken, Leben)


Wie es scheint, setzt sich der Frühling endlich durch. Seit Tagen zwitschern morgens schon die Vögel, bevor ich das Haus verlasse, jeden Tag wird’s ein bisschen früher hell, und am allerwichtigsten: Der scheiß graue Nebeldunst bleibt verschwunden! Es wird richtig hell, der Himmel ist blau, über Hamburg lacht die Sonne, als gäb’s kein Morgen mehr. Außerdem macht sich meine Frühjahrsmüdigkeit bemerkbar.

Aber das ist nur ein geringes Übel, denn ich stelle fest, dass ich den Frühling wirklich vermisst habe. Trotz des Ausbleibens meiner Winterdepressionen freue ich mich unheimlich darauf, die Tage wieder an der frischen Luft verbringen zu können, natürlich mit meinen geliebten Büchern, aber seit Neuestem ja auch mit wundervoller Gesellschaft :)

Am Sonntag wurde das gute Wetter auch bereits das erste Mal in diesem Jahr wirklich genutzt: Ein Besuch bei „Planten Un Blomen“ (ja, ohne d und mit nur einem o!) war von meinem Liebsten geplant. Hat mir gut gepasst, nachdem ich Samstag wieder einen Lesetag eingelegt hatte, tat mir Bewegung und frische Luft gut. Und ich konnte so gleich meine Brotreste loswerden – ziemlich aggressive Möwen, mitunter sehr dreiste Enten (eigentlich war’s ein Erpel, der mir fast aus der Hand fraß) und erstaunlich ängstliche Krähen haben sich über die zusätzliche Mahlzeit gefreut. Obwohl viele Leute auf die Idee gekommen sind, den Sonntagnachmittag und das gute Wetter für einen Spaziergang zu nutzen, war die Garten-Park-Anlage nicht überfüllt. Ich hab ja immer ein Problem mit vielen Menschen, aber das war doch recht angenehm, noch gerade so an der Grenze sozusagen.

Es ist schön zu sehen, wie langsam wieder alles zum Leben erwacht – bei Planten Un Blomen schossen schon die ersten lilafarbenen Krokusse hervor (deshalb das heutige Beitragsbild) – , und es motiviert auch ungemein, selbst wieder was in Angriff zu nehmen. Mal schauen, wie lange diese Motivation anhält und ob ich es auch schaffe, tatsächlich etwas umzusetzen. Bisher war’s ja immer so, dass ich schnell die Lust verloren habe und andere Dinge wichtiger fand.
Zeit, dass sich was dreht, eh – denn das Leben ist kein Ponyhof, sondern eine Baustelle ^^ Doch dazu komme ich ein anderes Mal.

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