„Die Welt ist dumm, die Welt ist blind …“

21. April 2006 at 22:56 (Empfehlungen, Geschwafel, Leben)


Die Welt ist dumm, die Welt ist blind,
sie spricht von dir, mein schönes Kind.
Die Welt ist dumm, die Welt ist blind,
sie weiß nicht, wie süß deine Küsse sind.

Einen wunderschönen guten Abend, meine verehrten Leser!

Etwas ausgeruhter und mit minder klaren Gedanken sitze ich nun hier und werde versuchen, die Ereignisse der letzten Tage zu „Papier“ zu bringen. Gut möglich, dass es mehrere Teile geben wird, aber das vermag ich jetzt noch nicht zu sagen.
Genausowenig weiß ich wirklich, wo ich anfangen soll – es ist viel passiert, ich habe viel erlebt, gesehen, gehört, gefühlt. Nun, ein Anfang ist bereits getan, denn immerhin schreibe ich genau jetzt schon das hunderteinundzwanzigste Wort dieses Eintrags – die Überschrift mitgerechnet. Das mit dem Zählen klappt also noch. Oder wieder? Sollte die Zahl nicht stimmen, beschwert euch bei Microsoft Word ;)
Meine erste Amtshandlung heute an meinem Blog war das Eintragen neuer Wegweiser – Wege, die ich des Öfteren in der nächsten Zeit gehen werde. Vielleicht folgt der eine oder andere Leser dem einen oder anderen Wegweiser – und vielleicht möchte der ein oder andere einen Weg mit mir gemeinsam gehen – auf unvirtuelle Art.

Ablenkung ist was Feines. Hab mir grad mal Homepage der toten Dichter angeschaut – und bin direkt auf der Site eines Dichters hängen geblieben. Natürlich kam ich nicht um einen Gästebucheintrag, auch wenn der nur 500 Zeichen beinhalten durfte. Wie soll ich als Frau mich denn bitte so kurz fassen, wenn ich doch soviel zu sagen hab?!
Ich glaub, ich werd mir jetzt erst mal ein bisschen Musik anmachen. Hab tierisch Lust auf Swing oder Jazz.
Hach ja … kommt es nur mir so vor oder versuche ich krampfhaft, das eigentliche Thema zu umgehen? Vielleicht bin ich auch noch nicht in der richtigen Stimmung. Oder werd zu sehr abgelenkt. Die FlirtCommunity kann echt ätzend sein. Was muss mich denn bitte ein 18jähriger Berliner anschreiben, ob ich MSN hab? Und nachdem ich das bejaht habe, mir seine MSN-Addy geben? Hab ich denn in irgendeiner Form gesagt, dass ich mich mit ihm unterhalten will? Dazu noch über MSN? Ich denke nicht – Versteh einer die Männer -.-
So, wo war ich? Hmpf, ich kann mich nicht konzentrieren. Okay, dann machen wir das anders. Ich klammer das eigentliche Thema dieses Eintrags vorerst aus und erzähl euch ein bisschen was über meinen gestrigen Abend – das Konzert in der Nikolaikirche. Moment mal, das sollte doch eigentlich Thema dieses Eintrages werden! Naja, im Alter vergisst mal öfter mal Sachen – und mit 22 darf ich das jetzt auch offiziell ;)

Also, legen wir los.
Nachdem ich gestern den Arbeitstag doch relativ gut hinter mich gebracht habe, ging ich pünktlich um 18:30 Uhr in den Feierabend. Das kommt eher selten vor, aber gestern wusste ich, dass mich ein spannendes Abendprogramm erwarten würde. Und ich wollte meine Begleitung nicht warten lassen. Woher sollte ich auch wissen, dass sie im Kino ist und wirklich erst kurz vor Beginn des Konzertes in der Kirche aufschlagen würde? So stand ich vor der Kirche, eine dreiviertel Stunde lang, und zitterte mir die Seele aus dem Leib. Handy war aus (im Nachhinein ja logisch, wenn sie im Kino war) und schließlich bin ich dann allein rein gegangen und hab einfach einen Platz freigehalten. Weil noch etwas Zeit war, verschlug es mich immer wieder nach draußen – schließlich war ich nicht nur mit meiner Begleitung verabredet, sondern sollte auch einen der toten Dichter treffen. Der hatte mich ja auch „hinzitiert“ ;) Immerhin hat es vor dem Konzert für ein Gespräch in Zigarettenlänge gereicht.
Ich war ziemlich entspannt, als ich mich auf den Weg zur Kirche machte. Hey, ich wollte mir nur ein Konzert anschauen und einen netten Menschen kennen lernen. Konnte ja keiner ahnen, welche Wege der Abend gehen würde.

Ich merke schon, dass das mit dem Schreiben heute nichts mehr wird.
Ein Freund meinte, ich würde aufgekratzt wirken. Hm, kann schon sein, ich bin irgendwie nicht wirklich bei der Sache. Beim Stöbern auf einer Homepage bin ich sowohl auf eine Handynummer als auch auf eine Adresse gestoßen. Da kommen mir schon wieder die dümmsten Gedanken. Vorhin hätte ich fast meine Tasche gepackt und wäre zum Bahnhof gefahren ;)
Ich denke, ich werde den gestrigen Abend in mehreren Teilen beschreiben. Muss mal schauen, wie ich das am dümmsten mache, weil ich eigentlich… schon einen Leitfaden für einen Teil habe, dieser sich aber nicht mit dem abgegebenen Versprechen des zweiten Teils vertragen würde. Das gibt wieder Kopfschmerzen, aber ich finde eine Lösung :)

Ich möchte eigentlich auch noch nicht zuviel verraten.
Der Abend gestern war angenehm. Es war schön, mal wieder Zuhause raus und unter Leute zu kommen. Hat mir doch ganz schön gefehlt. Ich sollte vielleicht nächstes Wochenende dann doch die Kneipentour mitmachen, die Samstag statt findet. Sonntag Abend geht’s dann mit Bekannten zum „Poetry Slam“ ins Ursprung, da werd ich möglicherweise eine meiner Geschichten zum Besten geben. Und Montag wird der Laden eines Geschäftspartners eröffnet – ich darf Opfer sein und mich von ihm stylen lassen. Das bedeutet neue Frisur, neue Haarfarbe und ein professionelles MakeUp – inklusive Vorher-Nachher-Bilder. Vielleicht bin ich dann auch mal so mutig und stell hier Pics von mir online – auch wenn die meisten Leser wahrscheinlich bereits ganz andere Bilder von mir gesehen haben ;)
Achso, ja … der gestrige Abend war wie gesagt recht angenehm. Ich war in wirklich netter Gesellschaft und auch die viel zu kurze Nacht war okay. Ich hatte jede Menge Spaß. Und wurde zu neuen Werken inspiriert. Jetzt ist es raus und ich kann es nicht wieder zurück nehmen: Das Konzert, der gestrige Abend an sich, die kennen gelernten Leute und der heutige Morgen waren eine Inspirationsquelle für mich. Und sobald ich irgendwas geschrieben habe, also wenn ich meine Gedanken wieder einigermaßen unter Kontrolle habe, dann gebe ich euch gern einige kleine Einblicke. Es wird auf jeden Fall eine neue Geschichte im Erotikstil geben – der Hausflur wird eine Rolle spielen (Zaunpfahl gen jene Synonymperson – Du bist schuld!).

So, jetzt chill ich noch eine Runde zu Gedichtinterpretationen von Herrn Rilke (Kennt von euch jemand das Rilke-Projekt? Sehr toll, echt empfehlenswert zum Reinhören.), warte auf die Rückkehr meiner fliegenden Schützlinge und werde dann langsam ins Bett kriechen. Allein … aber nicht wirklich allein – Gedanken und Erinnerungen, die noch frisch sind, sind angenehme Zeitgenossen ;)

So Far – Confused Again But Feeling Good – Man liest sich …

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